Berlin - Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) denkt nicht an eine vorzeitige Amtsübergabe. Auf die Frage, ob er, falls er bei der Abgeordnetenhauswahl im Herbst 2016 nicht noch einmal antrete, vorher die Amtsgeschäfte einem Nachfolger übergeben würde, sagte Wowereit der Nachrichtenagentur dpa: „Ich bin für diese Legislaturperiode gewählt. Ich übe mein Amt aus, und ich spekuliere nicht über Nachfolgefragen.“

Seit Monaten wird in der Öffentlichkeit über die Zukunft des Regierungschefs spekuliert. Das Flughafendesaster und die Steueraffäre seines zurückgetretenen Kulturstaatssekretärs André Schmitz hatten ihm viel Kritik eingebracht. Dazu sagte Wowereit: „Es bleibt dabei, dass ich mich persönlich Ende 2015 entschließe, ob ich bereit bin, bei der Wahl 2016 noch einmal anzutreten.“ Was seine Partei dazu beschließe, das sei ja nicht seine Entscheidung, sagte der 60-Jährige.

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