Berlin - Die Staatsanwälte der Hauptstadt haben im vergangenen Jahr insgesamt 24,5 Millionen Euro bei mutmaßlichen Mitgliedern der Organisierten Kriminalität (OK) eingezogen. Davon sicherten die vier OK-Abteilungen der Behörde in 70 Verfahren Vermögenswerte von mutmaßlichen Kriminellen in Höhe von 1,1 Millionen Euro. Darunter waren zum Beispiel Villen und teure Autos. Hinzu kam die Vermögensabschöpfungsabteilung, die in 39 Verfahren 1,1 Millionen Euro unter anderem auf Bankkonten eingefroren hat. 

Diese Summen nannte die Leiterin dieser Abteilung am Montag bei einer Pressekonferenz anlässlich der Fertigstellung eines internen OK-Lageberichtes. „Die Summen können stark schwanken, und da können schnell zehn Millionen Euro stehen“, sagte die Abteilungsleiterin. Das hänge davon ab, welche Vermögenswerte man sichere. Bei einer Immobilie sei schnell eine Million erreicht. Die Sicherungssumme der gesamten Staatsanwaltschaft beläuft sich nach Thoms Worten auf 24,5 Millionen Euro.

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