Boxlegende Regina Halmich amüsierte sich über einen neugierigen Taxifahrer, Hardy Krüger jr. schwärmte von seinem neuen Filmprojekt und Berlins Regierender Michael Müller sinnierte über sein neues Single-Dasein – es sind genau solche Geschichten, die die Bertelsmann-Party alljährlich zu einem der Top-Events in Berlin machen. Vor grandioser Domkulisse drängelten sich in der Kommandantur Unter den Linden 1 mehr als 600 Persönlichkeiten aus Medien, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

Dabei drehte sich alles um Klimaneutralität und Kreativität. Bertelsmann-Vorstandsvorsitzender Thomas Rabe sagte: „Kreativität ist das Fundament unseres Erfolgs und unternehmerische Freiheit die Voraussetzung dafür, gute Ideen auch umzusetzen.“

Dazu gehört, dass Bertelsmann die Party selbst mit einem Livestream zum Medienevent machte. In der Repräsentanz erwartete die Gäste das kulinarische Angebot von 75 Köchen. Moderatorin Inka Bause ließ sich gleich einen „Instagram-fähigen“ Kaffee einschenken, heißt: auf dem Milchschaum prangte ihr Konterfei – dank eines Spezialdruckers.

Wowereit: „Wen kann ich in dieser Stadt eigentlich noch wählen"

Außerdem gab's auf allen Etagen Leckereien wie die Kreationen eines mexikanischen Streetfood-Designers (u.a. Kabeljau-Ceviche, Infladitas con Pato, Arrachera-Flanksteak) und ein Buddha-Bowl-Buffet. Liz Mohn und Thomas Rabe begrüßten auch Heino und Hannelore, Maria Koteneva, Carola Ferstl, Natalia Avelon und Jo Groebel. Ebenfalls gesichtet: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und Berlins Ex-Regierender Klaus Wowereit.

Der SPD-Mann outete sich auf der Party überraschend als Skeptiker der gegenwärtigen Parteienlandschaft. Er fragte den TV-Journalisten Theo Koll augenzwinkernd: „Wen kann ich in dieser Stadt eigentlich noch wählen, Theo!“ Für die Gäste war die Wahl des Abends klar: viel Spaß, viel Wein, viel Bier.