Berlin - Ein für Samstag angekündigter Tag der offenen Tür in der von Flüchtlingen besetzten Gerhart-Hauptmann-Schule in Berlin-Kreuzberg darf laut Bezirksverwaltung nicht stattfinden. Dagegen sprächen sicherheitstechnische Bedenken, sagte Bezirksamtssprecher Sascha Langenbach der Nachrichtenagentur dpa.

«Normalerweise spricht man im Vorfeld über so etwas mit dem Bezirk», so Langenbach. Das sei nicht geschehen. Es gebe keinen Grund, von der bestehenden Regelung abzusehen, dass jeder der Bewohner der Schule bis zu drei Besucher auf einmal empfangen darf.

Unterstützer der Flüchtlinge hatten den «Open Day» mit Musik, Essen, einer Fotoausstellung, Theater und Filmen in sozialen Netzwerken angekündigt. Er soll am Samstag von 13 bis 22 Uhr in der besetzten Schule stattfinden.

Am Freitag verhängte der Bezirk ein Besuchsverbot für die Flüchtlinge in der besetzten Schule. Dadurch wolle der Bezirk verhindern, dass ein angekündigter Tag der offenen Tür trotz Verbots stattfinde, sagte Bezirksamtssprecher Sascha Langenbach. Normalerweise darf jeder der rund 45 Bewohner drei Besucher in das bewachte Gebäude mitnehmen. (dpa)