BerlinDie Reform des Mietspiegels rückt näher – und damit ein besserer Schutz der Mieter vor Mieterhöhungen. Die Bundesregierung will den Entwurf für ein Gesetz zur Reform des Mietspiegelrechts noch im Dezember dieses Jahres im Kabinett beschließen und dann dem Bundestag und Bundesrat zur Beratung zuleiten. Das geht aus der Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs im Bundesjustizministerium, Christian Lange, auf eine Anfrage der Berliner Bundestagsabgeordneten Helin Evrim Sommer (Linke) hervor. Danach werden derzeit noch die im Rahmen der Länder- und Verbändeanhörung eingegangenen Stellungnahmen zur Reform des Mietspiegelrechts ausgewertet.

Mietspiegel geben Auskunft über die ortsübliche Miete einer Wohnung je nach Lage, Baualter, Größe und Ausstattung. Vermietern dient der Mietspiegel dazu, eine Mieterhöhung zu begründen. Mieter können anhand des Mietspiegels überprüfen, ob die Mieterhöhung berechtigt ist. Immer wieder werden Mieterhöhungen jedoch auf andere Weise begründet, zum Beispiel durch die Nennung von drei Vergleichswohnungen. Dann sind oftmals deutlich stärkere Mieterhöhungen möglich.

Lesen Sie doch weiter

Erhalten Sie unbegrenzt Zugang zu allen Online-Artikeln der Berliner Zeitung für nur 9,99 € im Monatsabo.

Jetzt abonnieren

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Oder das E-Paper? Hier geht’s zum Abo Shop.