Berlin - Seit Rot-Rot-Grün in Berlin regiert, gibt es einen wundersamen Rückgang der Kriminalität. Nach Jahren des Anstiegs der Delikte erfasst die Kriminalstatistik für das vorige Jahr 48.400 Straftaten weniger – das ist eine Abnahme um 8,5 Prozent. „Berlin ist wieder etwas sicherer geworden“, schloss daraus Innensenator Andreas Geisel von der SPD. Das tat er kurz, nachdem er seinen Polizeipräsidenten Klaus Kandt rausgeworfen hatte.

Auch wenn minus 8,5 Prozent ein anderes Bild vermitteln, gibt es keinen Grund zur Freude. Auf den Straßen gab es mehr Fälle gefährlicher Körperverletzung. Berlin bleibt das Bundesland mit den meisten Straftaten pro Einwohner und der niedrigsten Aufklärungsquote, was einlädt zu einer Zustandsbetrachtung von Polizei und Justiz.

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