Premiere des Films „Bushido - Zeiten ändern sich" im Jahr 2010: Da waren Arafat Abou-Chaker (l.) und der Rapper noch dicke Freunde.
Eventpress Schulz

Berlin - In den Medien wurde es bereits als Gipfeltreffen deklariert: der Prozess Arafat Abou-Chaker gegen Bushido. Der Chef der polizeibekannten arabischstämmigen Großfamilie und der Rapper waren einst beste Freunde und jahrelang innige Geschäftspartner. Sie sollen bei ihren gemeinsamen Deals viel Geld verdient haben. Nun aber sind sie die ärgsten Feinde, standen lange nicht mehr zusammen vor der Kamera. Am Montag wird sich das ändern, beide werden wieder gemeinsam auftreten - gegeneinander. 

Zusammentreffen werden der Clanchef und der Rapper vor der 38. Großen Strafkammer des Landgerichts Berlin, die von dem Vorsitzenden Richter Martin Mrosk geleitet wird. Der 44-jährige Abou-Chaker wird zusammen mit seinen drei Brüdern Yasser, Nasser und Rommel auf der Anklagebank sitzen. Der Gangsta-Rapper Bushido, mit bürgerlichem Namen Anis Ferchichi, wird seinem einstigen Freund gegenüber Platz nehmen - als Nebenkläger und Zeuge. Bushido und Familie sollen seit geraumer Zeit unter Polizeischutz stehen. Schließlich ist es offenbar der Aussage des Rappers geschuldet, dass sich Abou-Chaker als Angeklagter in einem Strafprozess verantworten muss.

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