Für Integrationsprojekte für Zuwanderer aus Südosteuropa kann der Bezirk Neukölln im kommenden Jahr mehr Geld ausgeben: Rund 460.000 Euro kommen 2015 aus Bundesmitteln und aus dem Berliner Aktionsplan zur Einbeziehung ausländischer Roma. Das teilte das Bezirksamt am Montag mit. Damit will der Bezirk Kindern bessere Zukunftschancen bieten - viele von ihnen stammen aus Roma-Familien.

Verwendet werden soll das Geld etwa für Sprachangebote, die Unterstützung von Eltern und Lehrern und für die Stadtteilmütter. Sozialarbeiter und Mietrechtsberatung sollen helfen, die Lebens- und Wohnverhältnisse der Zuwanderer zu verbessern.
Neukölln ist besonders von Zuwanderung geprägt. Nach Bezirksangaben waren Ende 2013 rund 5600 Bulgaren und Rumänen in Neukölln gemeldet. (dpa)