Berlin - Radfahrer und Fußgänger in Friedrichshain-Kreuzberg können sich freuen. Sie bekommen mehr Platz, da und dort wird sogar das Pflaster aufgebrochen und Grün gepflanzt. Das kündigte Annika Gerold, die neue für Straßen und Grünflächen zuständige Stadträtin, am Mittwoch an. „Es gibt einen großen Bedarf für die Umgestaltung des öffentlichen Raums“, sagte die Grünen-Politikerin. Sie stellte das Programm vor, mit dem sich der selbst ernannte Modellbezirk der Mobilitätswende in diesem Jahr weiter profilieren will. Es versteht sich, dass für die Autofahrer in dem dicht besiedelten Zentrumsgebiet 2022 kein gutes Jahr wird. Rund 500 Parkplätze fallen weg. Aus weiteren Stadtvierteln soll der Durchgangsverkehr verdrängt werden. Zusätzliche Einschnitte werden vorbereitet. So sollen Kraftfahrzeuge auf der Warschauer und der Skalitzer Straße künftig deutlich weniger Platz haben als heute. Die Oranienstraße soll für den motorisierten Individualverkehr ganz gesperrt werden.

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