Auf rund 75 Prozent des Straßennetzes darf nicht schneller als 30 Kilometer pro Stunde gefahren werden. Bezirkspolitiker wollen den Anteil auf 100 Prozent erhöhen.
Berliner Zeitung

Berlin - Ein großer Teil der Berliner Innenstadt soll entschleunigt werden. Bezirkspolitiker setzen sich dafür ein, dass künftig in ganz Friedrichshain-Kreuzberg Tempo 30 gilt. Das würde bedeuten, dass nicht mehr nur wie bisher in Wohnvierteln eine gemächliche Geschwindigkeit Pflicht wäre. Auch auf Hauptverkehrsstraßen wie der Frankfurter Allee, dem Mehringdamm oder der Warschauer Straße müsste dann langsam gefahren werden - langsamer als heute. „Tempo 30 verringert den Lärm und erhöht die Verkehrssicherheit. Unser Bezirk muss Modellbezirk für flächendeckendes Tempo 30 werden“, sagte die SPD-Verordnete Peggy Hochstätter, deren Fraktion den Antrag in das Bezirksparlament eingebracht hat, der Berliner Zeitung. Der Allgemeine Deutsche Automobil-Club (ADAC) warnte umgehend davor, den Plan umzusetzen.

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