Jetzt ist es von höchster Stelle bestätigt: Der gelernte Dachdecker Mario K. ist der Maskenmann, der in Brandenburg zwei wohlhabende Familien brutal überfallen und einen Manager entführt hat. Davon gehen die Richter des Bundesgerichtshof (BGH) aus. Sie verwarfen nun die Revision der Anwälte des im Juni vergangenen Jahres vom Landgericht Frankfurt (Oder) zur Höchststrafe verurteilten Mannes.

Damit muss Mario K. wegen versuchten Mordes und erpresserischen Menschenraubs eine lebenslange Freiheitsstrafe absitzen. Der 48-jährige Berliner hatte bestritten, der Täter zu sein. Es gab keine eindeutigen Beweise gegen den vorbestraften Mann, keine DNA-Spur, keine Fingerabdrücke. Und auch die Waffe, mit der der Täter geschossen hatte, wurde nie gefunden. Selbst Ermittler hatten Zweifel an der Täterschaft des Mannes geäußert.

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