Berlin - Was Anwohner und Passanten von der Mauer halten, die seit fünf Wochen die Friedrichstraße in Kreuzberg blockiert, ist gut leserlich darauf vermerkt: „hässlich“ und „geschmacklos“ sind noch höfliche Worte der Ablehnung. Sie stehen auf der „Peace Wall“, einem Kunstwerk der mazedonischen Künstlerin Nada Prlja. Am Donnerstag kommender Woche soll die zwölf Meter hohe und fünf Meter breite schwarze Blockade aus Wellblech und Spanplatten abgebaut werden – zwei Wochen früher als geplant.

„Wegen der anhaltenden Proteste von Anwohnern und Händlern haben sich Künstlerin und Kuratoren zum Abbau entschlossen“, sagte Denhart von Harling, der Sprecher der 7. Berlin-Biennale, am Freitag. Die Mauer ist ein Kunstprojekt der Biennale, der nach der Kasseler Documenta wichtigsten Schau zeitgenössiger Kunst in Deutschland.

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