Sie gilt als größte Goldmünze der Welt: Ein Prachtexemplar aus Kanada ist aus dem Bode-Museum in Berlin gestohlen worden.

Die Münze aus dem Jahr 2007 hat laut Polizei einen Durchmesser von 53 Zentimeter, ist drei Zentimeter dick und etwa 100 Kilo schwer. Sie zeigt das Bild von Königin Elizabeth II. Die Rückseite zeigt drei Ahornblätter, Symbole des Prägelandes Kanada. Geprägt wurde die „Big Maple Leaf“ am 3. Mai 2007 von der kanadischen Münze, der Royal Canadian Mint.

Der Nominalwert der Münze beträgt eine Million kanadische Dollar. Aufgrund seines unerreichten Feingoldstandards von 999,99/1000 schaffte es sie in das Guinness-Buch der Rekorde. Reiner geht der Goldgehalt kaum. Theoretisch kann man mit der Münze auch bezahlen. Nach dem aktuellen Goldpreis wäre eine Münze mit diesem Gewicht aus reinem Gold etwa 3,74 Millionen Euro wert.

Von dieser Münze, eine der schwersten der Welt, wurden nur fünf Stück geprägt. Laut Wikipedia gehört eine davon dem spanischen Edelmetall-Handelshaus Oro Direct. Eine weitere ist im Besitz der kanadischen Königin Elisabeth II., zwei in den arabischen Emiraten und eine befindet sich in Privatbesitz. Welche von denen die Berliner Münze ist, konnte die Polizei nicht sagen.

Maple Leaf ist der Name der Sammler-Serie der kanadischen Münzanstalt, die nach dem südafrikanischen Krügerrand wohl die verbreiteste Anlagemünze ist. (BLZ/dpa)