Berlin - Die Lehrerausbilder an den Berliner Universitäten sind beunruhigt. Ab Herbst sollen angehende Pädagogen nach einem neuen Lehrerbildungsgesetz ausgebildet werden. Doch das Gesetz ist noch immer nicht auf den Weg gebracht. Denn die rot-schwarze Koalition streitet heftig darüber, ob es künftig eine gemeinsame Ausbildung für alle Oberschullehrer geben soll. Das wünscht die SPD. Der Koalitionspartner CDU beharrt aber auf einer unterschiedlichen Ausbildung für Sekundarschul- und für Gymnasialschullehrer. Die CDU befürchtet, dass mit der einheitlichen Lehrerausbildung die Grenzen zwischen Sekundarschule und Gymnasium immer weiter aufgeweicht werden. Sie wird unterstützt vom Gymnasialschulleiterverband, der vor dem „Einheitslehrer“ warnt.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.