Berlin - Jennifer Beuth hält ein Foto in den Händen. Es zeigt sie, ihre Großcousine Sara und ihren Zwillingsbruder Daniel als Kinder. Alle drei strahlen in die Kamera. Dieser unbeschwerte Moment ist etwa 28 Jahre her. Heute ist Jennifer Beuths Großcousine Tag und Nacht an ihr Bett gefesselt und wird von der Mutter rund um die Uhr gepflegt. Die Berliner Zeitung berichte über das traurige Schicksal der 32-jährigen Sara aus Spandau, die am Chronischen Erschöpfungssyndrom CFS/ME erkrankt ist. Dadurch wurde Jennifer Beuth auf das Leiden ihrer Familienangehörigen aufmerksam und möchte ihr nun helfen.

„Ich muss Sara aus diesem Gefängnis herausholen und ihr eine Operation ermöglichen, damit sie wieder ein erträgliches Leben führen kann“, sagt sie. Dazu hat sie jetzt den Spendenaufruf „Hilfe für Sara“ im Internet gestartet und eine gleichnamige Facebook-Gruppe eröffnet. Sara leidet wie bereits berichtet an einer sehr stark ausgeprägten Form des Fatigue-Syndroms, mit dem selbst ihre Ärzte überfordert sind. Im vorherigen Artikel änderte die Redaktion ihren Namen in Alina, um ihre Persönlichkeitsrechte zu wahren. Da die Familie nun selbst öffentlich ihren Namen preisgibt, nennen wir ihn nun mit Absprache ihrer Angehörigen auch, damit keine Missverständnisse entstehen.

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