Potsdam - Heike J. kann sich noch gut an den Abend des 28. April 2021 erinnern, als ihr Telefon klingelte. Der Anruf habe die furchtbarsten Stunden ihres Lebens eingeläutet, erzählt die 50-Jährige am Donnerstag unter Tränen vor dem Landgericht Potsdam. In dem Prozess, in dem sie als Zeugin aussagt, geht es um den gewaltsamen Tod von vier Bewohnern des Potsdamer Oberlinhauses. Irgendetwas Schlimmes sei geschehen, habe ihr der Pflegedienstleiter damals am Telefon gesagt, der selbst auch schon im Feierabend war. Heike J. rief eine Pflegekraft im Thusnelda-von-Saldern-Hauses an, das sie leitet und das zum Oberlinhaus gehört.

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