Wie weit der nordkoreanische Diktator Kim Jong-un sein Atomprogramm bislang getrieben hat, ist nicht klar. Sicher ist, dass die nuklearen Träume des 33-Jährigen in der Welt für Unbehagen sorgen. Finanziert wird die Forschung an den Waffen offenbar auch durch ein wenig prunkvolles Hostel in der Glinkastraße in Mitte. Jetzt gerät die Touristenunterkunft ins Visier der Vereinten Nationen und bundesdeutscher Behörden – sie wollen das „City-Hostel“ schließen.

Von außen betrachtet wirkt der weiß getünchte Plattenbau unscheinbar. Kritiker würden das Gebäude als sanierungsbedürftig beschreiben. Handtücher hängen aus den Fenstern, silbermetallene Doppelstockbetten stehen dicht an dicht in den Räumen. Seit 2007 hat Nordkorea das Haus, das auf dem Botschaftsgelände steht, an eine türkische Hotelierfamilie verpachtet. Angeblich zahlen die beiden Betreiber mehr als 38.000 Euro Miete im Monat an Kim Jong-uns Vertreter in Berlin. Ein lukratives Geschäft für die abgeschotteten Asiaten – aber seit neuestem verboten.

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