Brand in Gerhart-Hauptmann Schule in Berlin Kreuzberg: Sicherheitsmann erlitt Rauchgasvergiftung

In der Gerhart-Hauptmann-Schule in Berlin-Kreuzberg kam es am Sonntagmorgen zu einem Brand. Beim Eintreffen der rund 60 Feuerwehrleute befanden sich aber keine Menschen mehr im Gebäude.

Eine 33-jährige Mitarbeiterin des Sicherheitsdienstes erlitt eine Rauchgasvergiftung und wurde ins Krankenhaus gebracht. Am Morgen hatte die Feuerwehr zunächst von einem verletzten Mann gesprochen. Ansonsten gibt es nach Angaben der Berliner Feuerwehr keine verletzten Personen. Die Ermittlungen zur Ursache des Feuers dauere noch an.

Um 6:58 Uhr wurde die Feuerwehr zur Schule, die seit 2012 zeitweise von Flüchtlingen und Obdachlosen bewohnt wird, gerufen, nachdem ein Sicherheitsmitarbeiter das Feuer entdeckt hatte. Als die Einsatzkräfte wenige Minuten später an der Ohlauerstraße eintrafen, hatten die Bewohner das Gebäude bereits verlassen.

Die Feuerwehrleute fanden im ersten und zweiten Obergeschoss einen zusammenhängenden Brandherd von jeweils circa 15 Quadratmetern vor. Zwischen den beiden Etagen war die Decke bereits durchgebrannt. Zwei Wohnungen wurden komplett zerstört. Die Feuerwehr hat große Löcher in die Decke gesägt, um mögliche Glutnester zu entfernen.

Die Flammen konnten bis zum Abzug der Löschfahrzeuge um 9:32 Uhr erstickt werden. Dennoch sind noch Einsatzfahrzeuge vor Ort. Auch die Brandursache wird weiterhin untersucht. Die Ohlauer Straße war zwischen Wiener Straße und Reichenberger Straße während der Löscharbeiten mehr als zwei Stunden gesperrt. (BLZ/dpa)