Auf einem Tisch liegen die Utensilien für die Testentnahme.
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PotsdamBrandenburgs Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) hat die Teststrategie für den Regelbetrieb in den Schulen und Kitas nach den Sommerferien vorgestellt. Danach können sich alle Beschäftigten innerhalb von drei Monaten bis zu sechsmal auf das Coronavirus testen lassen, wie Nonnemacher am Mittwoch mitteilte. Allerdings sollen von den Kita-Kindern und den Schülern nur bis zu einem Prozent einmal getestet werden. „Wir erwarten davon trotzdem eine Aussage darüber, wie der Status bei den Kindern und Jugendlichen ist.“

Wie die Nachrichtenagentur dpa weiter berichtet, haben demnach bis zu 26.900 Beschäftigte an den den Schulen und 27.700 Mitarbeiter an den Kitas Anspruch auf die freiwilligen Tests. Dazu sollen für die Stichprobe knapp 3000 Kinder und Jugendliche an den Schulen und knapp 1100 Kinder in den Kitas ausgewählt werden. Alle sollen entsprechende Berechtigungsscheine erhalten, mit denen sie sich bei ihrem Hausarzt testen lassen können.

Der mit der Kassenärztlichen Vereinigung ausgehandelte Preis liegt bei rund 78 Euro pro Test. Dafür hat das Land 14,3 Millionen Euro aus dem Corona-Rettungsschirm bereitgestellt. Die Kinder und Jugendlichen werden den Plänen zufolge im August getestet, das Angebot für Lehrer und Erzieherinnen gilt vom 3. August bis Ende November. Nach einer Auswertung soll über eine Weiterführung der Tests entschieden werden.