WandlitzEigentlich sollte ein 14-jähriges Mädchen von einer schönen Zukunft träumen können, Pläne schmieden und voller Freude und Hoffnung sein dürfen. Doch die Leukämie-Diagnose hat Ronja S. diese Unbeschwertheit genommen. Nun kämpft die Schülerin nicht nur ums Überleben, sondern sorgt sich zugleich um ihre Eltern, die selbst schwer krank und deshalb in existenzielle Not geraten sind. Es war nicht geplant, dass diese sehr persönliche Geschichte der Familie S. aus Wandlitz öffentlich wird. Doch da sich Ronja in der Klinik ihrem Physiotherapeuten anvertraute, wurde der auf das traurige Schicksal aufmerksam. Dieser mutige Schritt löste eine Welle der Hilfsbereitschaft aus, die über einen Spendenaufruf in die sozialen Netzwerke gelangte. Die Berliner Zeitung sprach mit der Mutter von Ronja über so viel Leid, das eine Familie kaum allein schultern kann.

„Ich bin nervlich am Ende, aber versuche meiner Tochter zuliebe stark zu sein“, sagt Sandra S. (40). Ihre Tochter Ronja erkrankte im Sommer vergangenen Jahres an Blutkrebs. Seitdem wird sie im Helios-Klinikum Berlin-Buch medikamentös behandelt und erhält Chemotherapien. Die Prognose sei niederschmetternd, ein Rückfall danach nicht ausgeschlossen, so die Mutter. Im Juni habe ihr Kind plötzlich über Atemnot und Schweißausbrüche geklagt und ganz blasse Lippen bekommen. Ronjas Lehrerin habe sie gebeten, die Tochter von der Schule abzuholen, weil sie Sorge gehabt habe, die Schülern könnte an Covid-19 erkrankt sein. Doch ein Blutbildes des Hausarztes brachte die Wahrheit ans Licht: Leukämie.

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