Berlins Polizeiführung glaubt, dass sie für künftige Terroranschläge besser gerüstet ist als nach dem islamistischen Anschlag auf dem Breitscheidplatz 2016.

Nachdem der Tunesier Anis Amri am 19. Dezember 2016 einen Lkw in den Weihnachtsmarkt gesteuert und dabei zwölf Menschen getötet und mehr als 70 verletzt hatte, offenbarten sich drastische Mängel der Polizeiarbeit: Unter anderem fehlte eine einheitliche Führung des Einsatzes. Die Kommunikation funktionierte nicht, weil sie auf unterschiedlichen Funkkanälen stattfand. Zunächst vermutete man einen Unfall oder eine Amoktat, weswegen ein anderes Prozedere in Gang gesetzt wurde als bei einem Terroranschlag. Der Polizeiführer in der anfänglichen „Phase 1“ hatte keine Ahnung, wie viele Kräfte er zur Verfügung hatte. Polizeibeamte wussten nicht, welche Aufgaben sie übernehmen sollten. Dies und noch viel mehr hatte eine interne Nachbereitungskommission in einem Bericht 2017 schonungslos festgestellt.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.