Gleich am Treppenaufgang von der U8 rauf zum Kottbusser Tor steht eine Frau mit fahrigem Blick. Sie steht mit offener Jacke da, schlampig gefärbten Haaren und fleckigen schlabberigen Hosen. Sie ist die erste, die man sieht und sie fragt nach Geld. Warum hier? Warum bettelt sie an einem Ort, an dem niemand etwas übrig hat, wo Berlin ganz unten ist? Wer soll hier schon Geld geben? Er bräuchte es doch selbst. „Warum nicht hier“, entgegnet die Frau, „ich kann nicht so weit laufen.“ Und dann humpelt sie beiseite, weil sie gar keine Zuwendung erwartet hat.

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