Ingo Schmitt, einer der wichtigsten Strippenzieher der Berliner CDU während und nach der Diepgen-Ära und Landesvorsitzender von 2005 bis 2008, hat nach vierzig Jahren seine Parteimitgliedschaft gekündigt. Und damit das auch wirklich jeder merkt, hat er einen Brief geschrieben, den am Sonnabend die Boulevardzeitung B.Z. dokumentierte. Der 56-Jährige beendet seine von Intrigen geprägte Parteikarriere mit einem gepflegten Rundumschlag. Und weil Hierarchien in der CDU immer noch etwas gelten, fängt er ganz oben an und arbeitet sich nach unten durch.

In der Bundespolitik kritisiert Schmitt die Abschaffung der Wehrpflicht und den „völlig überstürzten Ausstieg aus der Kernenergie“, aber auch den jüngst beschlossenen Mindestlohn und die Rente mit 63. Zudem habe sich die Partei von einer Europa- zu einer Europaskepsispartei entwickelt, schreibt Schmitt, der von 1999 bis 2005 Europaabgeordneter war.

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