Es ist wahrlich keine Gegend mit hohem Glamourfaktor. Aus den eingeschlagenen Fenstern der Werkhallen auf dem alten AEG-Gelände an der Reinbeckstraße in Oberschöneweide wachsen Pappeln und Birken. Durchs kaputte Dach regnet es rein. Die vier denkmalgeschützten Backsteinhallen, jede 78 Meter lang und knapp 15 Meter breit, modern vor sich hin. Wo bis 1996 Transformatoren gebaut wurden, ist heute Industriewüste. Man muss schon Visionär sein, wenn man in diesem Ort etwas anderes sieht als eine triste Gegend tief im Südosten der Stadt.

Genau dort, wo Oberschöneweide am trostlosesten scheint, hat der kanadische Rocksänger Bryan Adams eine der vier alten Reinbeckhallen gekauft. Wofür braucht ein Weltstar eine Fabrikhalle, und wieso gerade dort? „Es ist die Gegend Berlins, die in den kommenden drei, vier Jahren das größte Potenzial hat, ein Ort für Kunst und Kultur zu werden“, sagt Michael Pauseback, Galerist am Pfefferberg und ein Bekannter des Rockstars.

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