Die Schlange ist lang. Hunderte Fans stehen da mit Büchern in der Hand. Als Bud Spencer den Kinosaal im Colosseum in Prenzlauer Berg betritt, jubeln und klatschen sie laut. Gespannt sind ihre Blicke auf den Mann, der sie vor vielen Jahren mit seinen Prügelkomödien zum Lachen brachte. Heute schafft er die Stufen zu seinem Autogrammtisch nur noch mit Hilfe hinauf. Bud Spencer dreht keine Filme mehr. Er hat ein Buch geschrieben: „In achtzig Jahren um die Welt“, Teil 2 seiner Autobiografie und das stellt er am Montag Abend im Colosseum vor.

Fans zeigen ihre Bud Spencer Tattoos und drängeln sich für ein Foto von ihrem Idol. Kurz danach lauschen sie dem philosophierenden Bud Spencer: „Ich esse also bin ich“, sagt er und vergleicht sich lachend mit dem Philosophen René Descartes. Er erzählt von Liebe, Kindern und gibt Tipps zum Spaghettikochen. „7 Minuten sind perfekt, nicht zu hart, nicht zu weich müssen sie sein.“

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