Felix Höfner (40) hat es fast geschafft, der Eingang ist bereits in Sicht. Neben ihm thront ein hüfthohes Bild. Der Berliner Künstler hat sich früh zur Hauptstadtrepräsentanz der Deutschen Bank Unter den Linden aufgemacht. Eine kluge Wahl, denn jetzt, um Viertel nach zehn, wird die Schlange hinter ihm immer länger. „Ich habe mit dem Ansturm gerechnet und stehe hier seit halb acht. Es geht leider nur sehr langsam voran“, sagt er und pustet sich wärmend in die Hände. „Ich habe aber auch von Leuten gehört, die hier heute Nacht schon campiert haben.“ Ein paar Reihen weiter ist eine Kaffee- und Teestation aufgebaut, die Wartenden bekommen hier kostenlos Heißgetränke.

Der Grund für dieses Happening: Die Bank hat im Vorfeld der Eröffnung der „Deutsche Bank KunstHalle“ (vormals „Deutsche Guggenheim“) zum 18. April einen Künstleraufruf gestartet. Bis zum Sonntag jeweils in der Zeit von 10 bis 19 Uhr sind Kunstschaffende, ganz gleich ob professionell oder hobbymäßig, dazu aufgerufen, ihre Bilder, Fotografien oder Papierarbeiten einzureichen. Die Werke werden dann am Montag und Dienstag für 24 Stunden in der neuen „KunstHalle“ ausgestellt.

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