Die Poller des Anstoßes: Seit August 2019 versperren an drei Stellen im Kiez Barrieren die Durchfahrt.
Foto:  Berliner Zeitung/Bernd Friedel

Berlin-Friedrichshain - Ein Junge hatte einen Federballschläger mit einem Blatt Papier beklebt. „Die Poller müssen bleiben“, stand darauf. „Immer geht es gegen die Autofahrer“, rief ein Mann erbost. Als am Mittwochabend im Saal der Musikschule Friedrichshain lautstark über die umstrittene Verkehrsberuhigung im Samariterkiez gestritten wurde, trafen Kontrahenten in einem seit Monaten schwelenden Streit aufeinander. Die Karrees nördlich der Frankfurter Allee durchleben gerade, was anderen Wohnvierteln in Berlin noch bevorsteht. Bürger fordern Verkehrsberuhigung, doch wenn die Poller dann stehen, wird heftig darüber gestritten, ob sie sinnvoll sind.

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