Andreas Geisel (SPD) geht am Montagmorgen im Pankower Rathaus rasch durch das Spalier protestierender Anwohner aus Blankenfelde und Französisch-Buchholz. Der Stadtentwicklungssenator erträgt die lärmenden Trillerpfeifen, Plakate werden ihm entgegengehalten, auf denen etwa „Ackerland gehört in Bauernhand“ steht. Er nehme den Protest ernst, sagt Geisel später. Aber er lässt an seinem Vorhaben keinen Zweifel: Die 70 Hektar große Ackerfläche Elisabethaue im Pankower Norden wird bebaut – mit 3 000 bis 5 000 Wohnungen für bis zu 10 000 Menschen. Um das zu manifestieren, unterzeichnete der Senator mit den Wohnungsbaugesellschaften Gesobau und Howoge im Rathaus eine entsprechende Absichtserklärung.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.