Berlin - Der Bund will wegen der angespannten Situation auf dem Berliner Immobilienmarkt selbst Wohnungen für seine Beschäftigten in der Hauptstadt bauen. Doch müssen die Bediensteten, die auf eine Wohnung hoffen, viel Geduld mitbringen. Für die Realisierung von insgesamt 2500 Wohnungen, die nach derzeitigem Planungsstand in Berlin errichtet werden können, setzt die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) einen „Bauzeitraum von 2020 bis etwa 2034“ an. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Bundestagsabgeordneten Caren Lay (Linke) hervor, die der Berliner Zeitung vorliegt.

Gerade mal 1000 Wohnungen sollen danach in den nächsten fünf Jahren entstehen. Dabei ist die Lage auf dem Wohnungsmarkt insbesondere in Ballungsgebieten schwierig, wie die Bundesregierung in ihrer Antwort auf die Anfrage der Abgeordneten einräumt. Die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum sei „erheblich, so dass auch beim Bund dringender Bedarf besteht, Bundesbediensteten, die nicht oder nur unzureichend am Dienstort untergebracht sind, angemessenen Wohnraum zur Verfügung zu stellen“.  Die BImA werde daher auf allen geeigneten Grundstücken selbst Wohnungen errichten, um den hohen Bedarf an Wohnraum sicherzustellen.

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