Dieses Bild soll bald Seltenheitswert haben: Bei einer Nachtsitzung sind viele Plätze im Bundestag nicht besetzt.
Foto: dpa/Paul Zinken

Berlin - Nachts um 2.09 Uhr wurde Anfang November eine Bundestags-Sitzung abgebrochen - nicht etwa wegen Erschöpfung der Abgeordneten, sondern weil auf Antrag der AfD beim viertletzten Tagesordnungspunkt die Beschlussunfähigkeit des Parlaments festgestellt worden war. Streng genommen ist der Bundestag nämlich nur dann beschlussfähig, wenn die Hälfte der 709 Abgeordneten anwesend ist. Doch da die Plenarsitzung zu diesem Zeitpunkt bereits 17 Stunden alt war, verloren sich - wie üblich um diese Uhrzeit - nur noch einige Dutzend Parlamentarier unter der Reichstagskuppel.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.