Berlin - In zehn Tagen hängen sie wieder überall in Berlin: übergroße Konterfeis von Politikern aller Couleur, die nur ein Ziel haben. Sie wollen in den Bundestag. Am 22. September wird gewählt. Doch einigen Bezirken ist die Plakatiererei inzwischen zu viel. Sie legen immer mehr Orte fest, die für Wahlwerbung tabu sind, etwa der Bereich des Jüdischen Museums in Kreuzberg oder das Bayerische Viertel in Schöneberg, wo vor zwei Jahren Hetz-Plakate der NPD abgehängt werden mussten. Drei Bezirke verlangen sogar eine Kaution, damit Parteien nach der Wahl ihre Plakate in der vorgeschriebenen Frist von einer Woche auch tatsächlich wieder abräumen.

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