Bushido neben seinem Anwalt vor dem Berliner Landgericht.
Foto: dpa

Berlin - Warum kauft man sich mit einem Bekannten, den man nicht mehr mag, ein Grundstück? Warum will man gemeinsam dorthin ziehen, wenn das Verhältnis zum einst besten Freund erheblich zerrüttet ist? „Das passt alles nicht“, stellt die beisitzende Richterin der 38. Großen Strafkammer des Berliner Landgerichts an diesem Montag fest. Die Fragen gehen an Bushido. Der Rapper ist erneut Zeuge, um gegen seinen einst besten Freund auszusagen: Clanchef Arafat Abou-Chaker, der zusammen mit dreien seiner Brüder auf der Anklagebank sitzt.

Bei den Fragen der Richterin an Bushido geht es um das Grundstück mit zwei Villen im brandenburgischen Kleinmachnow, das Abou-Chaker und Bushido 2011 zusammen erwarben, auf denen beide Familien jahrelang nebeneinander lebten. Bushido, mit bürgerlichem Namen Anis Ferchichi, der nach eigenen Worten eine „ungebremste Monologfähigkeit“ hat, ist um keine Antwort verlegen.

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