Die Idee, die U-Bahnlinie U 1 über den Endbahnhof Uhlandstraße hinaus Richtung Westen bis zum Westkreuz zu verlängern, ist „pure Utopie“. Das sagt Petra Reetz, Sprecherin der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), auf Anfrage. Allenfalls gebe es „eine gewisse Logik“, die U 1 bis zum Adenauerplatz, und damit zum Umstieg zur U 7, zu bauen.

Auf dem Weg dorthin könne man auch auf „gewisse Fahrgastzuwächse“ hoffen. Doch selbst dieser Ausbau, der „einen gewissen Charme“ habe, sei unter der aktuellen Finanzausstattung der BVG nicht möglich. „Das kann vielleicht was werden, wenn wir in der Lotterie gewinnen.“ Ein möglicher weiterer Ausbau bis zum S-Bahnhof Westkreuz sei hingegen „Quatsch“, so Reetz.

Sehr viel konkreter sind die Ausbaupläne für die U 1 nach Osten. Wie berichtet, plant die BVG eine Verlängerung vom Endbahnhof Warschauer Straße hinaus bis zur S-Bahnstation Ostkreuz und damit an die Ringbahn. Auf dem Weg dorthin soll es auch einen Bahnhof Modersohnbrücke geben. „Davon versprechen wir uns einen erheblichen Zuwachs an Fahrgästen. Deswegen werden diese Pläne intensiv bearbeitet“, sagt Reetz. Derzeit läuft zur Verlängerung der U 1 nach Osten eine Konzeptstudie.