Farbschmierereien machen den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) zunehmend zu schaffen. „Morgens haben bis zu fünf Prozent unserer U-Bahn-Züge Graffiti“, sagte Sigrid Evelin Nikutta, die Vorstandsvorsitzende des Landesunternehmens, während einer Diskussion mit Fahrgästen. Angesichts dieser Zahl gehe die BVG in zunehmendem Maße dazu über, auch beschmierte U-Bahn-Wagen durch Berlin fahren zu lassen. Anders wäre es nicht möglich, den Fahrgästen eine ausreichende Zahl von Zügen anzubieten.

„Früher waren wir stolz darauf, keine Züge mit Graffiti einzusetzen“, sagte Nikutta. Wurde eine Schmiererei festgestellt, kam der betroffene Wagen erst einmal zur Reinigung in die Werkstatt. Meist führte das dazu, dass er einige Tage lang keine Fahrgäste befördern konnte. Dieses Verfahren könne man sich heute nicht mehr in allen Fällen leisten, bedauerte die BVG-Chefin. „Wir versuchen, immer die maximale Zahl von U-Bahn-Fahrzeugen einzusetzen.“

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.