Die BVG in Corona-Zeiten: Ein U-Bahn-Fahrgast hat Mund und Nase bedeckt.
Foto: Berliner Zeitung/Volkmar Otto

Berlin - Eigentlich ist die Sache klar: Masken schützen – nicht nur vor Coronaviren, sondern auch vor anderen Krankheitserregern. „Wenn ich Mund und Nase bedecke, reduziere ich mein Ansteckungsrisiko“, sagt Kai Nagel von der Technischen Universität (TU) Berlin. Schon aus eigenem Interesse sollten sich Fahrgäste im Nahverkehr an die Maskenpflicht halten. Der Wissenschaftler und sein Team haben Zahlen vorgelegt, in welchem Maße Masken die Infektionsgefahr verringern. Danach kann die Gefährdung um bis zu 95 Prozent sinken, wenn sich möglichst viele Fahrgäste schützen. „Unsere Modellrechnungen zeigen, wie wichtig es ist, wenn möglichst viele Menschen die Maskenpflicht einhalten“, so Nagel. Trotzdem haben die Sicherheitskräfte der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) gut zu tun, wie eine aktuelle Bilanz des Landesunternehmens belegt. Seit Anfang Juli haben sie rund 80.000 Fahrgäste angesprochen, die Mund und Nase nicht bedeckt hatten.

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