Ich kapituliere. Die BVG streikt, und zwar so richtig. Nicht so wie ich es kenne, dass wenigstens alle 30 Minuten ein Zug fährt, in den man sich noch irgendwie hineinquetschen kann - "Ja, Chef, ich komme viel zu spät, aber ich habe einfach nicht in die erste Bahn gepasst". Nein, diesmal ist es ein Streik mit allem Drum und Dran: geschlossenen U-Bahnhöfen, einem Massenandrang auf Carsharing-Wagen und Leihfahrräder. Zum ersten Mal in den zehn Jahren, die ich schon in Berlin wohne, bereue ich ehrlich, kein Fahrrad zu haben, ernte aber von Kollegen nur verständnislose Blicke - wie kann man auch seit zehn Jahren ohne Fahrrad in Berlin wohnen?

Lesen Sie hier: So kommen Sie am Freitag trotz des BVG-Streiks zur Arbeit

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