Berlin - Die zwölf Berliner Bezirke haben ihr jeweiliges Parlament gewählt, die Bezirksverordnetenversammlung. Nach Auszählung aller Stimmen zeigen sich teils deutliche Veränderungen. Die Grünen legen generell kräftig zu, die AfD verliert deutlich. Die BVV kann keine Gesetze erlassen, aber sie bestimmt darüber, wie die Bezirke verwaltet werden. Ihre mindestens 55 Mitglieder werden von allen Bürgerinnen und Bürgern, die im Bezirk leben und die deutsche oder eine EU-Staatsangehörigkeit besitzen, gewählt. Das Mindestwahlalter beträgt 16 Jahre. Die BVV-Wahl ist eine reine Listenwahl. Im Unterschied zu den Wahlen zum Abgeordnetenhaus von Berlin und zum Bundestag haben die Wahlberechtigten nur eine Stimme, mit der sie eine Wählervereinigung oder Partei wählen können. Die Sperrklausel für eine Partei oder Wählergemeinschaft beträgt drei Prozent. Die Bezirksverordneten üben ihre Tätigkeit in der BVV ehrenamtlich aus. Sie erhalten eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 15 Prozent der Diät eines Abgeordneten im Berliner Abgeordnetenhaus. 

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