Für viele Menschen in der DDR blieb ein Besuch des Café Moskau ein Traum. Denn das rechteckige Gebäude mit dem nüchternen Schriftzug auf der Karl-Marx-Allee war ein Ort, an dem man etwas mehr Geld brauchte, um feiern und essen zu können. Das von Josef Kaiser und Horst Bauer entworfene, 1964 gebaute Café war einer der architektonischen Hingucker des Regimes. Damals war das Café Moskau ein Nachtclub und eines von sieben sogenannten Nationalitätenrestaurants Ost-Berlins. Budapest, Bukarest und wie sie alle hießen, gibt es längst nicht mehr. Sie haben die Wendezeit nicht überstanden, nur das Café Moskau trägt heute noch seinen Namen– und seit einigen Wochen wird hier auch wieder mal getanzt.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.