Berlin - Sprechen Sie Französisch? Im Haus Cumberland am Kurfürstendamm wäre es hilfreich. Das Grosz, neues Kaffeehaus, Restaurant & Bar, setzt auf die Belle Epoque, die ach so schönen Jahre rund um die Wende zum 20. Jahrhundert, als Paris der kulturelle Mittelpunkt und Französisch Weltsprache war: acht Meter hohe Decken, Jugendstilsäulen, eine dunkelgebeizte Holzbar, Marmorfußboden, Stabholzparkett, fast erblindete Spiegel, sehr viel wuselndes Personal mit maßgeschneiderten schwarzen Westen über den weißen Blusen und Hemden. Patina überall. Und das in einem Café, das noch nicht einmal zwei Wochen in Betrieb ist. „Es läuft alles schon gut. Jetzt sind wir bei den Feinheiten, bei den Abläufen“, sagt Tayfun Sen, einer der Restaurantleiter. Wenn es noch etwas zu verbessern gäbe, fällt es zumindest nicht sofort ins Auge.

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