Berlin - Der Plan einer Fusion von Berlin und Brandenburg ist seit zweieinhalb Jahrzehnten politische Geschichte. Außer beim Verkehrsverbund und beim Flughafenbau wurde die Zusammenarbeit seither kaum vertieft – zuletzt zeigte sich das bei der Ansiedlung der Tesla-Fabrik, die Brandenburg ohne das Wissen des Berliner Senats einfädelte. Jetzt haben die Landesspitzen der CDU einen Plan beschlossen, wie Hauptstadt und Umland näher zusammenrücken könnten – sofern die Union am nächsten Berliner Senat beteiligt ist. Vor allem soll dabei die Entwicklung am Berliner Stadtrand, im sogenannten Speckgürtel, in den Fokus rücken. „Das politische Denken darf nicht an der Landesgrenze von Berlin und Brandenburg enden“, sagte der Berliner Landesvorsitzende Kai Wegner bei einem Treffen mit der brandenburgischen Parteispitze im Schloss Glienicke. Neben Wegner und dem brandenburgischen Landesvorsitzenden Michael Stübgen nahmen daran auch die Fraktionsvorsitzenden und Generalsekretäre aus beiden Ländern teil.

Um gemeinsame Vorhaben zu entwickeln und voranzutreiben, will die CDU eine sogenannte Metropolraumkonferenz einrichten. Jährlich sollen Vertreter des Berliner Senats und der Bezirke sowie der brandenburgischen Landesregierung und der Umlandgemeinden tagen und über die gemeinsame Entwicklung beraten. Abgeordnetenhaus und Landtag sollen die Anliegen aufnehmen und in Sonderausschüssen beraten.

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