Cem Özdemir, das Billigfleisch und ein Gänsebraten in Brandenburg

Der neue Landwirtschaftsminister von den Grünen will keine „Ramschpreise“ für Lebensmittel mehr. Vor allem Fleisch soll teurer werden. Kann das gut gehen?

Wiebke Hollersen
Wiebke HollersenStephan Pramme

Berlin - Am zweiten Weihnachtsfeiertag erschien ein Interview mit Cem Özdemir, dem neuen Landwirtschaftsminister. Als die Grünen ihn für den Job vorgeschlagen hatten, hatten sich alle gewundert. Özdemir hatte sich doch bisher eher mit Außenpolitik beschäftigt? Dann fiel er damit auf, dass er mit dem E-Bike zu seiner Ernennung als Minister kam, auf den Fotos trug er eine praktische Jacke und einen Helm. Es gab viele Fotos, die Inszenierung hatte perfekt funktioniert. Das Interview gab Özdemir der Bild-Zeitung, über der Onlineversion stand die Schlagzeile: „Keine Ramschpreise mehr für Lebensmittel“. Der Minister wolle vor allem „gegen Billigfleisch“ kämpfen.

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