Berlin - Axel Radlach Pries, seit Januar Dekan der Charité, ist ein Mann der Wissenschaft. Sein Arbeitsplatz ist das Labor, nicht der Operationssaal. Der 60-Jährige leitet das Institut für Physiologie und wurde als Nachfolger von Annette Grüters-Kieslich gewählt. Unter ihrer Verantwortung wurden über Jahre hinweg 34 Millionen Euro Forschungsmittel in der Fakultät angespart, die erst Wirtschaftsprüfer entdeckten. Das sorgte für großen Ärger innerhalb und außerhalb des von Finanzsorgen geplagten Uniklinikums. Die Dekanin trat zurück. Heimlichtuerei soll es mit Pries nicht geben. Er tritt für mehr Mitbestimmung ein und erklärt, weshalb der gesamte Vorstand der Charité neu organisiert werden muss.

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