Berlin - Die Technik- und Servicekräfte der Charité solidarisieren sich mit ihren streikenden Kollegen der Vivantes-Kliniken und wollten von Dienstagmorgen an ebenfalls die Arbeit niederlegen. Wie die Gewerkschaft Verdi mitteilte, kämpfen die Mitarbeiter der beiden landeseigenen Krankenhäuser für eine gerechtere Bezahlung. Die Vivantes-Beschäftigten sind laut Verdi seit Montag früh im Ausstand.

Die Gewerkschaft fordert etwa einen einheitlichen Tarifvertrag für Beschäftigte der Vivantes Service Gesellschaft (VSG), eines Tochterunternehmens der Vivantes-Kliniken. 250 von 1000 Mitarbeitern verdienten bisher weniger als ihre Kollegen, für sie gelte kein Tarifvertrag.

Der Konflikt schwelt schon seit längerem. Anfang Juni hatten die Vivantes-Servicekräfte, die zum Beispiel OP-Besteck sterilisieren, bereits zwei Wochen gestreikt. Am 20. Juni war der Arbeitskampf ausgesetzt worden. Laut Verdi gab es nach wie vor „kein Zeichen des Entgegenkommens” seitens des Arbeitgebers. (dpa/bb)