Berlin - Der Tag danach vor der französischen Botschaft am Pariser Platz: Am Vormittag legt Beate Müns einen Strauß Tulpen neben die Eingangstür. Mit Tränen in den Augen blickt sie auf die Kerzen, die Blumen und die Solidaritätsbekundungen mit den Opfern des Terroranschlags auf das Satiremagazin Charlie Hebdo in Paris. Zwei Polizisten stehen abseits, die Flagge der Botschaft weht im kalten Wind auf halbmast. Es nieselt.

„Ich fühle mich sehr betroffen“, sagt Beate Müns mit erstickter Stimme. „Der Vater meines Kindes ist Franzose.“ Den Anschlag wertet die 43-Jährige als Tabubruch. Jeder müsse frei seine Meinung äußern können. „Ich habe Angst, dass sich das hochschaukelt. Sie hoffe, dass „die Islamkritiker das jetzt nicht als Futter nehmen.“

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