Am ehemaligen Grenzübergang Checkpoint Charlie soll ein Erinnerungsort an die Teilung der Stadt entstehen. Die Bebauung ist umstritten.
Foto: Berliner Zeitung/Markus Wächter

BerlinIm Streit um die Gestaltung des ehemaligen Grenzübergangs Checkpoint Charlie meldet sich der Investor Trockland mit einer Drohung und einem Angebot zu Wort. Nachdem Teile der früheren Trockland-Planung, darunter ein Hotel, durch den vom Abgeordnetenhaus beschlossenen Bebauungsplan verhindert wurden, kündigt der Investor jetzt eine Schadensersatzforderung an. Zugleich bekräftigt Trockland, für weitere Verhandlungen mit dem Senat bereitzustehen.

„Trockland plant bereits seit über fünf Jahren und auf Basis gültigen Rechts für den Checkpoint Charlie“, heißt es in einer Stellungnahme des Unternehmens. Es gebe unzählige Entwürfe und Überarbeitungen. Auch kritische Anmerkungen, wie zum Beispiel zum geplanten Hotel, seien bedacht worden. All das koste Geld. „Wenn das Land Berlin im Verlauf die Rechtsgrundlage ändert und das zudem mit einem aus unserer Sicht unrechtmäßigen Bebauungsplan, müssen wir die vielen Vorkosten, aktuell einen dreistelligen Millionenbetrag, zurückfordern“, so das Unternehmen. Die Schadensersatzansprüche will Trockland „noch in diesem Jahr geltend machen“.

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