Berlin - Bis zu 34.000 Fußgänger laufen täglich über die Kreuzung Friedrich-/Ecke Zimmerstraße. Dazu kommen Radler, Autofahrer und Lieferanten. Um das Chaos endlich in den Griff zu bekommen, will der Senat den Checkpoint Charlie jetzt autofrei machen.

Rund 200 Meter der Friedrichstraße sollen zwischen Koch- und Zimmerstraße sowie Zimmer- und Schützenstraße temporär geschlossen werden, zumindest für normale Autofahrer. Für Wirtschaftsverkehr, Nachtbusse und Taxen soll es nach den Plänen des Senats allerdings Ausnahmegenehmigungen geben, hieß es am Donnerstag.

Grund für die radikale Maßnahme: Immer wieder kommt es an Berlins historischer Kreuzung zu gefährlichen Beinahe-Unfällen zwischen den täglich bis zu 350 Reisebussen, 7900 Autofahrern, 2450 Radlern sowie bis zu 34.000 Fußgängern, die jeden Tag den Checkpoint Charlie passieren. (pde)