Berlin - Christine Wedlers Vergangenheit liegt gleich um die Ecke. Sie muss nur von ihrem Chefsessel aufstehen, mit dem gläsernen Aufzug nach unten fahren und ein paar Schritte gehen. Schon ist sie da, wo sie über 30 Jahre als Chemikerin gearbeitet hat. Einst stand hier ein klotziger Plattenbau. Heute ist davon nur noch ein Stück Wiese übrig.

Vor ein paar Jahren wurde er abgerissen, der Klotz, so wie viele Gebäude in Adlershof, dem boomenden Wissenschafts- und Technologiepark im Berliner Südosten. Architekten kamen und bauten Modernes. Mit viel Glas, Aluminium, bunten Scheiben oder begrünter Fassade. Durch die Straßen, die die Namen von Albert Einstein oder Justus von Liebig tragen, weht heute Gründergeist. Zwei Meter hohe Buchstaben empfangen den Besucher an der Rudower Chaussee. „Adlershof. Science at work“ steht da. Der weiße Schriftzug erinnert an Hollywood.

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