Berlin - Bis vor einem Jahr war der schwullesbische Christopher Street Day eine feste Größe des Berliner Frühsommers. Der CSD galt neben dem Karneval der Kulturen als letzte verbliebene Großparty auf den Straßen der Stadt. Einmal im Jahr ziehen spärlich bekleidete Schwule und Lesben auf dicken Lastern bei höllenlauter Technomusik tanzend durch die Stadt – und am Straßenrand feiern Hunderttausende Zuschauer mit und bekräftigen damit Berlins Ruf als Hort der Toleranz. Doch jetzt wird der Riss durch die homosexuelle Community immer tiefer – und um die Macher der neuen „Stonewall CSD Parade 2014“ wird es immer einsamer. Am Dienstag hat die Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) QueerGrün der Grünen mitgeteilt, dass sie nicht an dem Umzug teilnehmen werden. Damit hat sich nach SPD und CDU auch die dritte im Abgeordnetenhaus vertretene Partei verabschiedet. Die Linke will in zwei Wochen entscheiden.

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