Berlin - Die Warnung war unmissverständlich. „Zusätzliche Kosten sind das Letzte, was wir derzeit gebrauchen können“, sagte Lutz Kaden von der Industrie- und Handelskammer. Wenn es in Berlin eine City-Maut gäbe, würden Wohnen, Leben und Wirtschaften teurer. Menschen kauften dann lieber außerhalb der Innenstadt ein. Zwar hat sich die Senatsverkehrsverwaltung noch nicht festgelegt. Doch am Mittwoch wurde klar, dass es dort große Sympathien für eine solche Straßennutzungsgebühr gibt. „Eine City-Maut wäre ein gutes Modell“, sagte Verkehrs-Staatssekretär Ingmar Streese am Mittwoch während eines Fachgesprächs, zu dem die Grünen-Fraktion im Abgeordnetenhaus geladen hatte. „Sie würde ein starkes Zeichen setzen.“

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