Berlin - Bei der City-Tax haben die Koalitionäre womöglich die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Denn die Berliner Hoteliers werden sich notfalls gerichtlich gegen die Touristenabgabe wehren, kündigte der Hotel- und Gaststättenverband Dehoga an. Die Steuer sei „blinder Aktionismus“, heißt es in der Branche. Thomas Lengfelder, Dehoga-Hauptgeschäftsführer, sagte: „Die Hotels werden als Branche bestraft, weil sie so gut funktionieren.“ Auch der Bund reagierte ablehnend: „Ich spreche mich deutlich gegen eine City-Tax aus“, sagte der Tourismusbeauftragte Ernst Burgbacher (FDP). „Es ist für mich unverständlich, dass die CDU in Berlin die Hand zu dieser neuen Abgabenerhöhung gereicht hat.“

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